2019

Christbaum-Sammelaktion

Am Samstag, den 12. Januar sammelten die Motorradfreunde Hohenhaslach Christbäume für einen guten Zweck in Hohenhaslach ein. Gegen eine „Spende“ von 2€ wurden ausgediente Christbäume eingesammelt und entsorgt. Der Erlös und die getätigten Spenden betrugen mehr als 600€ und wurden dem Förderverein der Kleeblatt-Pflegeheime übergeben.

In den vergangenen Jahren wurde die Sammelaktion durch den Förderverein Kleeblatt-Pflegeheime Sachsenheim e. V. in allen Sachsenheimer Ortseilen organisiert. Der Förderverein organisiert die Sammlung der Christbäume künftig nicht mehr.
Die Motorradfreunde Hohenhaslach werden weiterhin an einer Sammelaktion festhalten und das gesammelte Geld einem guten Zweck zukommen lassen. Die Sammlung wird, wie gewohnt, jeweils am ersten Samstag nach dem Feiertag Heilige Drei Könige stattfinden.

Ein großer Dank geht an das Sammelteam, an das Koch-Team der Motorradfreunde, das für die Helfer wieder einmal ein leckeres Essen bereitstellte und natürlich an alle, die ihren Christbaum bei der Sammelaktion für die Mitnahme bereit stellten.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung der Motorradfreunde Hohenhaslach 1996 e. V. fand 2019 im eigenen Vereinsheim „Zweirädle“ statt. Der Verein besteht aktuell aus 167 Mitgliedern, von denen 56 Mitglieder als Motorradfahrer gemeldet sind. Zur Versammlung erschienen 53 Mitglieder.Der 1. Vorsitzende Erich Wörz eröffnete die Mitgliederversammlung mit der Begrüßung der Mitglieder und verlas die Tagesordnung.Im Jahresrückblick ließ Schriftführer Matthias Wallisch das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Insgesamt gab es im Jahr 2018 beinahe 20 Veranstaltungen an denen die Motorradfreunde teilnahmen bzw. welche der Verein organisierte.
Der Höhepunkt des Jahres war das Jubiläumsfest zum 10-jährigen Bestehen des eigenen Vereinsheims „Zweirädle“. Für die Feierlichkeiten wurde auf dem Vereinsgelände ein tolles OpenAir-Areal gestaltet. So wurden reichlich Stehtische und Sitzmöglichkeiten, ein großer Schankwagen, sowie ein Weinstand aufgebaut. Die Band „Rustics“ sorgte, auf der eigens für diese Veranstaltung aufgebauten Bühne, für spitzenmäßige musikalische Unterhaltung. Das milde Sommerwetter trug ebenfalls noch dazu bei, dass eine wunderbare Atmosphäre herrschte und dass dieses Fest garantiert lange in Erinnerung bleiben wird!
Das Motorradfahren kam trotz der vielen arbeitsintensiven Veranstaltungen auch nicht zu kurz: Die Tagesausfahrten führten u. a. in den Odenwald und den Pfälzer Wald. Die Mehrtagesausfahrt führte die Motorradfreunde auf Land- und Nebenstraßen bis nach Südtirol. Auf der Tour wurden viele der bekanntesten und schönsten Alpenpässe erfahren. Dank tollem Wetter und guter Organisation war diese Ausfahrt ein tolles Erlebnis für alle Mitfahrer.
Dem Jahresrückblick folgte der Bericht des Kassiers Hans Wörner. Dieser schilderte u. a. die reichlichen Investitionen in das Vereinsgelände und -gebäude. Weiter attestierte er dem Verein eine gute finanzielle Lage. Kassenprüferin Gabriele Hummel bestätigte dem Kassier eine vorbildliche Kassenführung. Im Anschluss wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet.
Als nächster Punkt standen die Wahlen auf der Tagesordnung. Ruben Müller stellte sich als zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. Als neuer zweiter Vorsitzender wurde Ingolf Gröner gewählt. Für den Ausschuss stellte sich Sebastian Hummel nicht mehr zur Wahl. Neu in den Ausschuss wurden Melanie Thiess und Monika Eisele gewählt.
Die Vorschau auf das Vereinsjahr 2019 zeigte einen gut gefüllten Terminkalender: Highlights sind hierbei u. a. die Hallenparty (16. März), die Motorradausstellung in der Hohenhaslacher Kelter (11. – 12. Mai), sowie eine Mehrtagesausfahrt in den Harz.
Erich Wörz bedankte sich abschließend bei allen Mitgliedern für das große Engagement. Das rege Vereinsleben, der Betrieb des Vereinsheims „Zweirädle“ und große, arbeitsintensive Veranstaltungen wie z. B. das Jubiläumsfest wären ohne den Einsatz der vielen Mitglieder nicht machbar.

Saisoneröffnungsausfahrt

Wetterbedingt wurde die Saisoneröffnungsausfahrt ein paar Tage verschoben. Am 19. April war es dann soweit: die Motorradfreunde wurden mit tollem Wetter für ihre Geduld belohnt.

Über ein Dutzend Motorradfahrer nutzen den Karfreitag für eine entspannte und wunderschöne Saisoneröffnungsausfahrt. Tourguide Thomas Kurz führte die Gruppe über wenig befahrene und kurvige Strecken in Richtung der Löwensteiner Berge und durchs Remstal.

Bei einer Routinekontrolle staunten die Polizisten nicht schlecht, als sie den Tourguide herauswinkten und ihm ein gutes Dutzend Motorräder in die Parkbucht folgte. Die Polizisten nahmen es mit Humor und machten eine schnelle Kurzkontrolle der Motorräder. Nachdem diese ohne Auffälligkeiten beendet war, machten die beiden freundlichen Polizisten sogar noch ein Gruppenbild der Motorradfreunde.

Dank klasse Wetter und einer tollen Streckenplanung bot die Tour die ideale Saisoneröffnung. Im Anschluss genossen die Teilnehmer die Nachmittagssonne bei Kaffee und Kuchen auf dem Vereinsgelände.



1.Ausfahrt

Am Sonntag, den 26.05. fand die erste Tagesausfahrt des Jahres 2019 der Motorradfreunde Hohenhaslach statt. Organisiert wurde die Tour von Lothar Hirsch und Hans-Georg Hummel.

Bei tollem Wetter trafen sich 14 Motorradfreunde zur Abfahrt am Vereinsheim. Die Tour führte über Maulbronn und Keltern durch den Nordschwarzwald ins Elsaß. Da größere Straßen gemieden wurden und nahezu kein Verkehr herrschte, kam man trotz der relativ großen Gruppe zügig voran. Bei Beinheim wurde der Rhein überquert und man erreichte französischen Boden. Auf dem Weg nach Weißenburg durchfuhr man sehr schöne Orte mit idyllischen Fachwerkhäusern. Zwischen den Ortschaften waren hin und wieder auch Bunker und Befestigungen aus dem zweiten Weltkrieg sichtbar, die an die bewegte Vergangenheit der Region erinnerten.

In Weissenburg angekommen, kehrte man in einem Restaurant mit schönem Außenbereich ein und genoß die Spezialitäten der Region. Da in unmittelbarer Nähe auch noch ein Kunstmarkt war, herrschte eine ganz besondere Atmosphäre.

Nach dem Essen führte die Tour zurück an den Rhein, den man mit einer Fähre bei Rheinstetten überquerte. Über Waldbronn und Königsbach nährte man sich wieder Hohenhaslach. Für alle Teilnehmer war es wieder eine gelungene Ausfahrt.



Mehrtagesausfahrt Harz

Vom 20. bis zum 23. Juni führten die Motorradfreunde Hohenhaslach eine Ausfahrt in den Harz mit mehr als 1400 km Gesamtstrecke durch. Da die Anreise nicht über die Autobahn, sondern über Landstraßen stattfinden sollte, trafen ich die 9 Teilnehmer bereits um 7 Uhr am Vereinsheim.

Zu Beginn führte die Tour bei bewölktem Himmel und teilweise leichtem Regen durch die Löwensteiner Berge, über Rothenburg und Bamberg nach Coburg, wo man zum Essen eine Pause einlegte. Bereits in Rothenburg lichteten sich die Wolken und das Wetter wurde ideal: trocken und nicht zu heiß. Über schöne Strecken im Thüringer Wald erreichte man am frühen Abend die Unterkunft im malerischen Stolberg.

Am zweiten Tag bzw. dem ersten Tag vor Ort ging es auf wunderschönen Straßen mit wenig Verkehr zur Rappbodetalsperre. Unmittelbar neben der Talsperre befindet sich die für Fußgänger erbaute Hängebrücke mit der Bezeichnung "Titan RT". Die Brücke besitzt einen etwa 458 Meter langen frei hängenden Bereich und ist damit eine der längsten Hängebrücken auf der Welt. Die Motorradfreunde ließen sich eine Überquerung natürlich nicht nehmen, auch wenn der Blick durch die Gitterroste auf den Boden (über 100m weiter unten) für das ein oder andere bleiche Gesicht sorgte. Nach kurzer Stärkung ging es weiter durch den Harz und man legte am Mittag eine Pause in der Westernstadt Pullman City ein, die jüngst auch einer Tatort-Folge als Drehort diente. Bei der Rückfahrt in Richtung Stolberg, wurden einige der schönsten Strecken durch den Harz gewählt. Einen kurzen Zwischenstopp legte man am Nachmittag noch am Fuße des Brockens ein.

Am nächsten Morgen ging es in Richtung Kyffhäuser. Unter Motorradfahrern ist die Straße, die dorthin führt, berühmt und berüchtigt. Eine scheinbar nicht endend wollende Kurvenreihe führt den Berg zum Barbarossadenkmal hinauf. Das 81 m hohe Denkmal wurde 1890 bis 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet und ist das drittgrößte Denkmal Deutschlands. Nach der spaßigen Auffahrt ging es zu Fuß weiter zum Denkmal. 247 Stufen führen im inneren des Denkmals nach oben und belohnen den Aufstieg mit einer spektakulären Aussicht über das Umland. Nach einer kurzen Rast ging es für die Motorradfreunde weiter durch den Harz und dessen tolle Landschaft.

Am nächsten Tag stand schon wieder die Heimfahrt auf dem Programm. Da Autobahnen gemieden wurden, standen reichlich Kilometer auf dem Tourplan. Über den Thüringer Wald ging es in Richtung Süden. Die B19 war dabei unser Begleiter, da diese Bundesstraße vom Harz bis in unsere Gegend führt. In landschaftlich reizvollen Gegenden wich man von der B19 ab und wählte die kurvenreicheren Strecken, wie z. B. eine Bergrennstrecke im Thüringer Wald.

Am Abend erreichten alle Teilnehmer wohlbehalten das Vereinsheim "Zweirädle" in Hohenhaslach. Bei Motorradfahrern aus anderen Teilen Deutschland ist der Harz als Motorradparadies bekannt, im Süden Deutschlands ist dies aufgrund der Entfernung eher (noch) ein Geheimtipp. Für die Motorradfreunde war die Tour in und durch den Harz ein tolles Erlebnis mit traumhaften Straßen und Landschaften, sowie wenig Verkehr. Auch das Wetter war auf unserer Seite: in der Heimat gab es am Samstag schwere Regenfälle, aber im Harz schien durchgehend die Sonne.



Vereinsausflug

Der Vereinsausflug der Motorradfreunde Hohenhaslach führte die Teilnehmer am 30. Juni nach Heidelberg. Zur Abwechslung fand die Anreise mit einem Reisebus und nicht mit den Motorrädern statt. In Heidelberg stand als erster Programmpunkt eine Schifffahrt auf dem Neckar an. Bei ca. 35°C bot die Schifffahrt nach Neckarsteinach ideale Voraussetzungen: ohne eigene Anstrengung und mit kühlendem Fahrtwind konnte man das idyllische Neckartal mit seinen vielen Burgen bestaunen. In Neckarsteinach wurde nach einem kurzen Spaziergang im Biergarten eingekehrt und nach ausführlicher Stärkung ging es wieder zurück auf das Schiff in Richtung Heidelberg.

In Heidelberg standen noch zwei Stunden freie Zeit zur Verfügung, die für fast alle Teilnehmer mit einem Besuch einer Eisdiele begann. Einige zog es weiter zum Altstadtfest mit Live-Musik. Andere statteten den Neckarwiesen einen Besuch ab und nutzten die Zeit zur Entspannung am Wasser (einige Wagemutige suchten die ultimative Erfrischung auch im Neckar).

Da es einer der heißesten Tage des Jahres war, waren die meisten Teilnehmer am Ende des Tages zwar erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Dank der guten Organisation und des temperaturgerechten Programms war es ein toller Ausflug.